Terminal Monitoring hilft Logistikketten zu optimieren

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Am Mittwoch, den 20.02.2019 waren unsere FleetMon-Mitarbeiter (Flottenmänner ;-) ) Carsten Hilgenfeld und Daniel Merkel zu Gast beim Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. Dieses ist Teil des Programms Mittelstand-Digital, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Dabei wird u.a. die Branche der Maritimen Wirtschaft gezielt unterstützt.

Die Veranstaltung, organisiert von dem Unternehmen MARIKO GmbH und der Hochschule Emden/Leer - Fachbereich Seefahrt & Maritime Wissenschaften, beide Projektpartner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen, haben zum Thema "AIS Daten innovativ einsetzen" geladen.

Carsten Hilgenfeld, als Leiter für Forschung und Entwicklung bei FleetMon tätig, hielt vor einem Fachpublikum aus der maritimen Wirtschaft einen Vortrag zum Thema: Beobachtung des Warenstroms von seltenen Erden für die Batterieproduktion. Im Fokus steht dabei die Vorstellung des Arbeitsfeldes Terminal Monitoring, welches FleetMon betreut. Insbesondere geht es dabei um die Überwachung von Seeterminals, an denen die Schiffe anlegen und ihre Waren, in dem Falle die seltenen Erden wie Kobalt, Lithium und Coltan, welche zur Herstellung der Autobatterien genutzt werden, auf- und abladen.

Aufgrund der empfangenen AIS-Daten kann FleetMon für den Kunden bestimmen, wie lange die Be- und Entladezeiten eines Schiffes sind. Dies entspricht der vermutlichen Verweildauer am Terminal. Hinzu kommt die Berechnung der Ankunfts- und Abfahrtszeit eines Schiffes unter Berücksichtigung der Wetterlage.

Die aktuellen Informationen über den Betriebszustand eines jeden beliebigen Seeterminals können von jedem Ort der Welt aus überwacht und kontrolliert werden, was dazu führt, dass Störungen im Terminalbetrieb frühzeitig erkannt werden. Technische Störungen, administrative Verzögerungen, hohes Aufkommen vorrangig zu behandelnder Passagiere, witterungsbedingte Stopps etc. erlauben Änderungsinformationen an Prozessbeteiligte, wie Spediteure und Reedereien. Auf diese Weise können die Unternehmen ihre Lieferzeiten nahezu in Echtzeit berechnen und die Logistikketten planen und optimieren.

Im Anschluss an die drei Vorträge, haben die anwesenden Teilnehmer, darunter Mitarbeiter der Hochschule und MARIKO, auch Vertreter von EWE aus Oldenburg, und von DNV GL - Maritime aus Norwegen in einem Workshop die Chancen und Risiken hinsichtlich der AIS Daten herausgestellt und künftig neue Geschäftsmodelle beleuchtet.

Fazit der Veranstaltung:

"Es war ein gelungenes Event, bei dem wir neue Kundenkontakte geknüpft und aufgefrischt haben. Zudem konnten wir unser Terminal Monitoring vorstellen und uns mit den anderen Unternehmen austauschen und haben neue Erkenntnisse aus dem Workshop gewonnen",

sagt FleetMon Entwickler Daniel Merkel.

englische Version

Am Mittwoch, den 20.02.2019, waren unsere FleetMon Mitarbeiter (Flottenleute ;-) ) Carsten Hilgenfeld und Daniel Merkel zu Gast im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. Die Veranstaltung war Teil des Programms Mittelstand-Digital, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich der maritimen Wirtschaft.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Firma MARIKO GmbH und der Fachhochschule Emden/Leer - Fachbereich Seefahrt, beide Projektpartner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen. Das Thema war "Innovative Nutzung von AIS-Daten".

Carsten Hilgenfeld, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von FleetMon, hielt einen Vortrag vor einem Fachpublikum aus der maritimen Industrie. Das Thema: Beobachtung des Flusses seltener Erden für die Batterieproduktion. Er stellte Terminal Monitoring vor, das von FleetMon betrieben wird. Terminal Monitoring überwacht, wie der Name schon sagt, die Seeterminals, an denen die Schiffe anlegen und ihre Güter laden und löschen. In diesem Fall lag der Schwerpunkt auf seltenen Erden wie Kobalt, Lithium und Coltan, die bei der Herstellung von Autobatterien verwendet werden.

Anhand der AIS-Daten kann FleetMon die voraussichtliche Be- und Entladezeit der Schiffe und damit die Zeit, die sie am Terminal verbringen werden, ermitteln. Die Wetterbedingungen werden bei der Berechnung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten des Schiffes berücksichtigt.

Aktuelle Informationen über den Betriebszustand eines jeden Seeterminals können von jedem Ort der Welt aus überwacht und gesteuert werden, so dass Störungen im Terminalbetrieb frühzeitig erkannt werden können. Informationen über technische Störungen, administrative Verspätungen, hohes Aufkommen an vorrangigen Passagieren, wetterbedingte Stopps usw. können an Beteiligte wie Spediteure und Reedereien weitergegeben werden. Auf diese Weise können die Unternehmen die Lieferzeiten nahezu in Echtzeit berechnen und ihre Logistikketten planen und optimieren.

Im Anschluss an die drei Vorträge der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer in einem Workshop über Chancen und Risiken im Umgang mit AIS-Daten und untersuchten neue Geschäftsmodelle für die Zukunft. Prominente Teilnehmer waren Mitarbeiter der Universität und von MARIKO sowie Vertreter von EWE aus Oldenburg und DNV GL - Maritime aus Norwegen.

Zusammenfassung der Veranstaltung:

"Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, bei der wir neue Kundenkontakte geknüpft und bestehende aufgefrischt haben. Darüber hinaus konnten wir unser Terminal Monitoring vorstellen, uns mit den anderen Unternehmen austauschen und neue Erkenntnisse aus dem Workshop gewinnen. "

sagt FleetMon Entwickler Daniel Merkel.