FleetMon Team besucht das Maritime Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)

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Im Dezember 2019 war FleetMon zum Besuch des Maritimen Simulationszentrums Warnemünde (MSCW) eingeladen. Das Maritime Simulationszentrum Warnemünde (MSCW) ist Teil des Fachbereichs Seefahrt und ein obligatorischer Bestandteil der Ausbildung des maritimen Personals an der Hochschule Wismar(University of Applied Sciences, Technology, Business and Design). Mit seinem Standort in Rostock-Warnemünde ist das Zentrum nicht allzu weit vom Hauptsitz FleetMon entfernt. Es ist Teil unserer FleetMon DNA, unseren Horizont zu erweitern und nach maritimer Kompetenz zu streben. Aus diesem Grund organisieren wir regelmäßig Teamevents und Ausflüge. Außerdem macht es immer viel Spaß, Zeit mit Kollegen außerhalb des Büros zu verbringen.

Maritimes Simulationszentrum Warnemünde

Das Maritime Simulationszentrum ist weltweit das einzige, das die Simulation von nautischen und technischen Operationen Schiff und ein landgestütztes Schiff Verkehrsdienstsimulatorsystem kombiniert. Im Zentrum befinden sich vier verschiedene Simulatorsysteme: Ein Schiffsabfertigungssimulator, ein Schiffsmaschinensimulator, ein Schiff Traffic Services Simulator und ein Ship Safety & Security Trainer. Das MSCW wurde für die Aus- und Weiterbildung des seemännischen Personals (z.B. Nautiker) gebaut und bietet eine hervorragende Grundlage für Forschung und Entwicklung. Besonders interessiert waren wir an der Besichtigung des Schiffsführungssimulators und des Schiff Traffic Services Simulators.

Schiffsführungssimulator (SHS)

Der Schiffsführungssimulator besteht aus insgesamt vier simulierten Schiffsbrücken, einschließlich der visuellen Simulation. Brücke 1 ist eine vollwertige Brücke mit der entsprechenden Brückenausrüstung und einer 360°-Rundumsicht. Brücke 2 bietet eine 270°-Sicht und die Brücken 3 und 4 eine Voraussicht. Auf jeder Brücke können die Auszubildenden ihr eigenes Schiff steuern. Natürlich haben wir das auch ausprobiert. Einen riesigen Frachter Schiff durch den Rostocker Seehafen zu steuern, hat viel Spaß gemacht. Schwere Wetterbedingungen wie Sturm und strömender Regen können ebenso simuliert werden wie Dunkelheit in der Nacht und verschiedene Szenarien des ankommenden Verkehrs. Die 360° Rundumsicht von Brücke 1 war sehr beeindruckend und man fühlte sich wirklich wie an Bord eines riesigen Frachters Schiff.

Die Schiffe und das zugehörige Seegebiet werden aus dem SHS-Instruktorraum geladen. Der Instruktor hat Einfluss auf die Umweltbedingungen (Seegang, Strömung, Wind, etc.) und kann Störungen im Schiffsbetrieb simulieren, z.B. ausgefallene Navigationsgeräte und Fehler im Maschinensystem. Die Übungen werden anschließend im Nachbereitungsraum ausgewertet. Jede Aktion der Auszubildenden kann dort im Übungsprotokoll nachvollzogen werden. In der ausbilderlosen Ausbildung können die Auszubildenden die Geräte selbstständig bedienen und auch ein Schiff im ausgewählten Seegebiet steuern. Die Spezialisten des MSCW entwickeln neue 3D-Schiffsmodelle und noch nicht vorhandene 3D-Seegebiete oder überarbeiten sie nach den Anforderungen der Auftraggeber (z.B. Reeder).

   

Schiff Verkehrsdienst-Simulator (VTSS)

Mit dem VTSS wird der Betrieb von Verkehrsleitzentralen (Schiff Traffic Services) unter nahezu realen Bedingungen geübt. Verkehrsleitzentralen dienen der Überwachung und Steuerung des Seeverkehrs. Bis zu drei Verkehrszentralen können in den jeweiligen Gebieten mit einer simulierten Verkehrssituation und unterschiedlichen Umweltbedingungen simuliert werden. Der Ausbilder benötigt nicht nur große nautische und technische Kenntnisse, sondern auch ein gewisses schauspielerisches Talent. Er simuliert die Kommunikation von Schiffe im Gebiet und die gesamte landseitige Kommunikation der Schiff Verkehrsdienste. Über Kontrollmonitore überwacht er die Aktionen der einzelnen Brückenbesatzungen. Über generische Schnittstellen werden die wesentlichen Funktionen der Verkehrszentralen abgebildet (z.B. Zielverfolgung, Schiffsdatenverarbeitung). Das Training umfasst die Erfassung einer Situation, deren Bewertung, Entscheidungsfindung und Eingriffe im Sinne des Schiffsverkehrs. Ein Schwerpunkt des Trainings ist das Üben einer effektiven Kommunikation zwischen einer Schiff und der Verkehrsleitzentrale, da dies wichtig ist, um zukünftige Seeunfälle zu verhindern.

   

Während der Reise erfuhren wir mehr darüber, wie AIS-Signale kodiert werden und wie die Signale auf den entsprechenden Geräten der Verkehrsdienste Schiff und an Bord der Schiff selbst dargestellt werden. Wir erhielten Einblicke in die Ausbildung zukünftiger Nautiker und verwandter nautischer und maritimer Berufe. Neben dem Ausprobieren der verschiedenen Simulatoren hatten wir die Möglichkeit, auf den Turm zu steigen und die riesige AIS-Antenne und die Sonargeräte der Abteilung für Maritime Studien zu besichtigen.

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