FleetMon trifft Deutsche Bundesbank

in der Presse von

"Sie können hier alle Schiffe der Welt sehen?", "Alles in Echtzeit?", "Das haben wir nicht erwartet!"


Ja, wir von FleetMon können alle Schiffe der Welt in Echtzeit sehen. Und was wir sonst noch können und wie wir die maritime Logistikbranche an unserem Hauptsitz in Rostock revolutionieren, haben wir Vertretern der Deutschen Bundesbank präsentiert.

Einmal im Jahr besucht ein Teil der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank eine lokale Geschäftsstelle. In diesem Jahr ist MV an der Reihe. Gemeinsam mit dem Leiter der Bundesbank-Niederlassung Rostock, Peter Kolzarek, besuchten uns am Nachmittag des 8. Juni 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um unsere Büros zu besichtigen und mehr über FleetMon zu erfahren. Wie erwartet, punkteten wir zunächst mit unserem unschlagbaren Blick über den Rostocker Stadthafen. Nach einer kurzen Kaffee- und Wasserpause ergriff Peter Kolzarek das Wort und bedankte sich für die Einladung: "Auch wenn wir im Norden leben und hier in Rostock zu Hause sind, hat niemand erwartet, was hier in diesen Büros gemacht wird. Wir freuen uns, hier zu sein."

Peter Kolzarek, Filialleiter der Deutschen Bundesbank Rostock, im Gespräch mit Diego Piedra-Garcia, Mitarbeiter Data Quality & Project Administration bei FleetMon.

Die Geschichte von FleetMon

Damit übergab er das Wort an Carsten Hilgenfeld, Leiter Forschung und Entwicklung, der seine Präsentation mit einer kleinen Anekdote über die Gründung und Entstehung von FleetMon im Jahr 2007 eröffnete:

"Lange bevor FleetMon geboren wurde, genauer gesagt seit 1996, existierte die JAKOTA Design Group - eine Agentur für Webdesign und Webanwendungen. Ein Vertreter dieser Firma, ein Schiffsbeobachter mit Schiffsfotos in der Tasche, und ein IT-Experte, der einen AIS-Empfänger besaß, trafen sich und erkannten, dass ihr jeweiliges Fachwissen ein innovatives Produkt ergeben würde - die Idee für FleetMon war 2007 geboren. Und der erste große Kunde war der Rostocker Hafen."

Carsten Hilgenfeld erklärt den Besuchern alles über AIS und warum es für die Schifffahrt so wichtig ist.
Alle lauschten gespannt den Ausführungen von Carsten Hilgenfeld.

Einzigartig, unabhängig, erfolgreich

Einer fragte: "Was macht FleetMon so einzigartig?" Nun, wir sind Marktführer in dem, was wir tun, und wir haben auch die erste Schiff Datensammlung der Welt aufgebaut. Darüber hinaus sind wir ein privates Unternehmen und völlig unabhängig. Projektorientierte Arbeit hat bei uns Priorität. Wir haben Kunden aus über 100 verschiedenen Ländern, die mit ihren Anforderungen zu uns kommen, und wir bieten ihnen maßgeschneiderte Lösungen. Das reicht von historischen Schiffspositionsdaten bis hin zu einem breiten Portfolio an leistungsfähigen APIs. Weltbekannte Unternehmen wie Daimler, Tesla und Siemens nutzen unsere Dienste.

Besonders das Schlagwort "historische Daten" erregte die Aufmerksamkeit der Zuhörer. "Sie können Schiffsdaten aus der Vergangenheit liefern?", fragte ein Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank ungläubig. " Das können wir in der Tat" , antwortete Carsten Hilgenfeld, "Das Signal, das das Schiff in diesem Moment aussendet, ist das wertvollste. Dann verliert es sofort an Wert - bis etwa eine Woche vergangen ist. Dann wird es wieder wertvoll. Unter FleetMon können wir Daten bis ins Jahr 2009 zurückliefern."

Sind Sie an der Analyse der Bewegungen von Schiff interessiert? Stöbern Sie in unseren historischen Datenpaketen!

Am Ende blieb noch genügend Zeit für die Besucher, unsere FleetMon Explorer auf die Probe zu stellen. Aber auch, um Spaß zu haben und alle Orte der Welt zu bereisen und ihre Lieblingsschiffe zu beobachten.

Loyal und engagiert Community

Nach einem genaueren Blick auf unsere FleetMon Explorerbemerkte eine Zuhörerin, dass wir nicht nur Container verfolgen können Schiffe sondern alle Schiffe auf den sieben Weltmeeren. Wie das möglich sei, fragte sie mit Interesse in Richtung Hilgenfeld. Hilgenfeld nutzte die Gelegenheit, um über AIS-Empfänger zu sprechen: "Fast jeder Schiffseigner ist verpflichtet, einen AIS-Empfänger an Bord zu haben. Diese dienen dazu, Kollisionen auf See zu verhindern." Ausgenommen von dieser Regelung sind z.B. Sport- und Freizeitschiffe Schiffe. Viele nutzen sie aber auch heute noch. Das wiederum machte die Zuschauerin aufmerksam. Sie bat darum, das Segelboot ihres Freundes ausfindig zu machen. Gesagt, getan. Sie alle sahen das fragliche Boot im Kieler Hafen und seine Route. Was fehlte noch? Ein Foto! Rund 250 Shipspotter weltweit haben mehr als 800.000 Schiffsfotos zur Verfügung gestellt. Keiner von ihnen hatte bisher das fragliche Segelschiff vor der Linse. Doch die Reeder haben uns bereits eines versprochen.

Nach der Präsentation blieb noch genügend Zeit für den Austausch. Neben Carsten Hilgenfeld standen fünf Mitarbeiter von FleetMon bereit, um zahlreiche Fragen zu FleetMon und unserer Arbeit zu beantworten. Dabei konnten wir auch viel über die Deutsche Bundesbank und ihren Standort in Rostock erfahren.

Wir danken Peter Kolzarek und seinem Team für den Besuch, die spannenden Gespräche und den gelungenen Nachmittag!